Dramaturgin Christina Schmidt kommt ein paar Minuten später zum ausgemachten Interview. "Ich habe gerade noch versucht, zwei Ersatzschauspieler für zwei Vorstellungen am Wochenende zu finden", sagt sie entschuldigend. Fast schon eine Standardaufgabe in den letzten Wochen. Immer wieder mussten am Theater Regensburg Vorstellungen abgesagt und verschoben werden.

So musste beispielsweise die Premiere der Oper "WIR" von Anton Lubchenko mehrfach verschoben werden. Auch die "Dreigroschenoper", die die neue Übergangs-Spielstätte im Antoniushaus einweihen sollte, musste pandemiebedingt abgesagt werden. Und zuletzt wurde auch für die Premiere der Tanzproduktion "Mozart Mozart" ein Ersatztermin bekannt gegeben. Wegen der vielen Erkrankungen sei die Choreographie einfach nicht fertig geworden. "Und das, obwohl die Absage nur das aller, allerletzte Mittel ist", sagt Schmidt.