Comeback im Derby Tigers feiern gegen Ingolstadt ersten Sieg nach Spielpause

Die Straubing Tigers haben das Duell gegen den ERC Ingolstadt für sich entschieden. Foto: fotostyle-schindler.de

Ein Kraftakt gegen Ingolstadt sorgt für ersten Sieg nach der Spielpause: Die Straubing Tigers drehen am Sonntag ihre Partie gegen den ERC Ingolstadt mit zwei Treffern innerhalb von nur 23 Sekunden.

Die Straubing Tigers sind nach einem harten Stück Arbeit am Sonntagnachmittag gegen den ERC Ingolstadt zurück in der Erfolgsspur: Zwei Treffer in der 49. Spielminute bescherten den Niederbayern die Wende in einem temporeichen und umkämpften Derby, drei wichtige Punkte in der DEL-Tabelle und den nächsten Heimsieg. Matchwinner war neben dem erneut starken Florian Bugl im Gehäuse der Niederbayern, der sein Team mit einer Glanzparade in den Schlusssekunden des zweiten Drittels bei 0:1-Rückstand erst im Spiel gehalten hatte, Siegtorschütze Travis Turnbull. Der Routinier hatte dementsprechend das breiteste Lächeln im Gesicht, als die Schlusssirene die Tigers erlöste.

Ein Kraftakt gegen Ingolstadt sorgt für ersten Sieg nach der Spielpause: Die Straubing Tigers drehen am Sonntag ihre Partie gegen den ERC Ingolstadt mit zwei Treffern innerhalb von nur 23 Sekunden.

Die Straubing Tigers sind nach einem harten Stück Arbeit am Sonntagnachmittag gegen den ERC Ingolstadt zurück in der Erfolgsspur: Zwei Treffer in der 49. Spielminute bescherten den Niederbayern die Wende in einem temporeichen und umkämpften Derby, drei wichtige Punkte in der DEL-Tabelle und den nächsten Heimsieg. Matchwinner war neben dem erneut starken Florian Bugl im Gehäuse der Niederbayern, der sein Team mit einer Glanzparade in den Schlusssekunden des zweiten Drittels bei 0:1-Rückstand erst im Spiel gehalten hatte, Siegtorschütze Travis Turnbull. Der Routinier hatte dementsprechend das breiteste Lächeln im Gesicht, als die Schlusssirene die Tigers erlöste.

Im Vergleich zu den beiden Auswärtspartien in Göteborg und Wolfsburg konnte Coach Tom Pokel gleich mehrere Rückkehrer in die Mannschaft begrüßen. Der zuletzt schmerzlich vermisste Spielmacher Mike Connolly komplettierte die zuletzt lückenhafte erste Sturmformation um Jason Akeson und Luke Adam – bei der am Sonntag dennoch nicht vieles funktionierte. In der Defensive gaben mit Brandon Manning und Cody Lampl zwei Akteure ihr Comeback, deren Physis die Straubinger Abwehr dringend nötig hat. Verzichten mussten die Niederbayern jedoch auf ihren Toptorjäger Travis St. Denis, den die Liga nach einer unschönen Szene in Wolfsburg für ein Spiel aus dem Verkehr gezogen hatte. St. Denis hatte dort seinem Gegenspieler Laurin Braun nach einem Anspiel am Mittelpunkt mit der Kelle mehrfach in die Kniekehle geschlagen – die Aktion war während des Spiels nicht geahndet worden, die Sperre wurde nachträglich ausgesprochen.

Beide Teams starten mit viel Tempo, jedoch ohne Treffer

Beide Teams kamen temporeich aus der Kabine, doch fehlten in den ersten zehn Minuten die ganz großen Torchancen. Das änderte sich bei vier gegen vier, als JC Lipon allein auf Michael Garteig im Ingolstädter Tor zufuhr, den Puck aber auch im zweiten Anlauf nicht im mehr oder weniger leeren Tor der Panther unterbrachte. Vorausgegangen war den ersten beiden Strafen der Partie ein harter Bandencheck gegen Brandon Manning, den dieser dann selbst vor der Ingolstädter Spielerbank rächte. Insgesamt erarbeiteten sich die Tigers in der zweiten Hälfte des ersten Abschnitts ein leichtes Übergewicht, doch noch fehlte die Präzision im Abschluss und im letzten Pass. So blieb es nach 20 Spielminuten beim torlosen Remis.

Im Vergleich zu den beiden Auswärtspartien in Göteborg und Wolfsburg konnte Coach Tom Pokel gleich mehrere Rückkehrer in die Mannschaft begrüßen. Der zuletzt schmerzlich vermisste Spielmacher Mike Connolly komplettierte die zuletzt lückenhafte erste Sturmformation um Jason Akeson und Luke Adam – bei der am Sonntag dennoch nicht vieles funktionierte. In der Defensive gaben mit Brandon Manning und Cody Lampl zwei Akteure ihr Comeback, deren Physis die Straubinger Abwehr dringend nötig hat. Verzichten mussten die Niederbayern jedoch auf ihren Toptorjäger Travis St. Denis, den die Liga nach einer unschönen Szene in Wolfsburg für ein Spiel aus dem Verkehr gezogen hatte. St. Denis hatte dort seinem Gegenspieler Laurin Braun nach einem Anspiel am Mittelpunkt mit der Kelle mehrfach in die Kniekehle geschlagen – die Aktion war während des Spiels nicht geahndet worden, die Sperre wurde nachträglich ausgesprochen.

Beide Teams starten mit viel Tempo, jedoch ohne Treffer

Beide Teams kamen temporeich aus der Kabine, doch fehlten in den ersten zehn Minuten die ganz großen Torchancen. Das änderte sich bei vier gegen vier, als JC Lipon allein auf Michael Garteig im Ingolstädter Tor zufuhr, den Puck aber auch im zweiten Anlauf nicht im mehr oder weniger leeren Tor der Panther unterbrachte. Vorausgegangen war den ersten beiden Strafen der Partie ein harter Bandencheck gegen Brandon Manning, den dieser dann selbst vor der Ingolstädter Spielerbank rächte. Insgesamt erarbeiteten sich die Tigers in der zweiten Hälfte des ersten Abschnitts ein leichtes Übergewicht, doch noch fehlte die Präzision im Abschluss und im letzten Pass. So blieb es nach 20 Spielminuten beim torlosen Remis.

Mit Beginn des zweiten Drittels wurde die Partie dann deutlich offener. Weil sich beide Hintermannschaften nun mehrfach grobe Schnitzer und Ungenauigkeiten erlaubten, häuften sich die Großchancen hüben wie drüben. Aber auch im Auslassen dieser großen Gelegenheiten überboten sich beide Teams zunächst, bis ein schön herausgespielter Ingolstädter Konter in der 30. Minute für das 0:1 sorgte. Wayne Simpson hatte auf Vorlage von Ex-Tiger Mirko Höfflin am Ende leichtes Spiel. Zuvor hatte der erneut sehr starke Tigers-Schlussmann Florian Bugl bereits mehrfach die Fehler seiner Vorderleute ausgebügelt und in höchster Not pariert. Das traf jedoch genauso auf Garteig im ERC-Gehäuse zu, der im zweiten Drittel immer richtig stand, selbst als ein von der Bande zurückprallender Puck ihn fast überrumpelte. Und auch mit dem Pfosten war Garteig im Bunde, als Manning in Unterzahl die beste Straubinger Gelegenheit im zweiten Drittel ungenutzt ließ und nur das Torgestänge traf. Dass es nach 40 Minuten dann nicht 0:2 stand, hatten die Tigers wieder einmal Bugl zu verdanken. Der Youngster rettete spektakulär mit der Fanghand gegen Simpson 18 Sekunden vor der zweiten Sirene, als die Niederbayern gedankenlos in einen Drei-auf-eins-Konter gelaufen waren.

Tigers bleiben im Vorwärtsgang

Unbeirrt von den zahlreichen vergebenen Möglichkeiten schalteten die Tigers auch im letzten Abschnitt den Vorwärtsgang ein. Und wurden schließlich mit einem Doppelschlag in der 49. Spielminute belohnt: Ian Scheid und Travis Turnbull drehten das Match mit ihren Treffern innerhalb von lediglich 23 Sekunden. Was für eine Last dabei von Fans und Mannschaft abfiel, war am lautstarken Jubel des Hausherren zu hören. Den nun knappen Vorsprung verteidigten die Tigers gekonnt, kamen lediglich noch einmal in Bedrängnis, als Höfflin an der gleichen Stelle des Torpfostens scheiterte wie Manning im zweiten Abschnitt. Am Ende ließen die Niederbayern gleich mehrere Gelegenheiten aus, per Empty-Net-Goal für die Vorentscheidung zu sorgen. Doch der beherzte Kampf im Defensivspiel ließ die Panther nicht mehr zu weiteren Chancen kommen und so blieben die drei Punkte nach einem Comeback-Sieg der Straubinger am Pulverturm. Gut für die Tabelle, aber noch besser für die Moral der Mannschaft von Tom Pokel vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions Hockey League am Dienstagabend gegen Frölunda Göteborg. Wenn dann der Puck um 19:30 Uhr eingeworfen wird, steht nämlich schon vor Spielbeginn fest: Die Tigers brauchen mehr Treffer als beim Derbyerfolg am Sonntag, wenn die internationale Reise noch kein Ende finden soll.

"Das war ein hervorragendes Spiel von beiden Teams – eine ziemlich ausgeglichene Angelegenheit. Beide Teams waren läuferisch stark. Wichtig war, dass wir nach dem 0:1 geduldig geblieben sind. Wir haben uns Wechsel für Wechsel nach vorne gearbeitet. Das war eine tolle Teamleistung, Florian Bugl lieferte erneut ein hevorragendes Spiel ab", resultierte Coach Pokel nach der Partie.

 
 
 

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