CHL-Spiel der Tigers in Göteborg Zumindest die Straubinger Fans geben den Ton an

"Wir folgen dir egal wohin", war auf der Choreographie der Tigers-Fans in Göteborg zu sehen. Foto: Stefan Ritzinger/rs-sportfoto

Man hofft natürlich immer auf eine Überraschung - ganz besonders, wenn ein Fan-Herz in einem schlägt. Und das muss es wohl, wenn man sich an einem regnerischen Wochentag Mitte November auf den weiten Weg nach Schweden macht, um in Göteborg ein Eishockeyspiel zu verfolgen, in dem die eigene Mannschaft maximal Außenseiterchancen hat.

Viel zu jubeln hatten die Anhänger der Straubing Tigers, die die Mannschaft am Dienstag zum Achtelfinal-Hinspiel der Champions Hockey League beim Frölunda HC begleitet hatten, dann auch wirklich nicht. Die Straubinger leisteten sich in Göteborg zu viele Strafzeiten, kassierten drei vermeidbare Gegentore im zweiten Abschnitt und fühlten sich außerdem von den Unparteiischen nicht in jeder Szene ganz fair behandelt. Am Ende stand ein 0:4 aus Straubinger Sicht - ein Ergebnis, das im Rückspiel nächste Woche am Pulverturm nur sehr schwer umzubiegen sein dürfte.

Aber es war selbstverständlich nicht alles schlecht am CHL-Auftritt der Tigers in der Ferne: Das Penalty Killing war bemerkenswert, ebenso - trotz der vier Gegentreffer - die Leistung von Torhüter Florian Bugl, der gegen die Schweden hielt, was es zu halten gab. Unter anderem behielt der 20-Jährige mit einem Fanghand-Monster-Save gegen Frölundas Max Friberg aus kürzester Distanz die Oberhand.

Der Lohn: Die etwa 300 mitgereisten Tigers-Fans, die in der mit nur 1781 Zuschauern spärlich besuchten Eishockey-Arena in Göteborg ohnehin klar den Ton angaben, feierten den Youngster im Straubinger Tor mit "Bugl"-Sprechchören.

 
 
 

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