Ein heftiges Unwetter fegte am Mittwochnachmittag über Landshut hinweg. Einige Stadtteile wurden besonders schlimm getroffen. Straßen wurden überschwemmt, geparkte Autos weggespült, Keller überflutet. 

Jede Menge Arbeit für die Landshuter Feuerwehr. Denn ein massives Unwetter richtete teils schwere Schäden an. Blitze zuckten über der Stadt, es goss wie aus Eimern und hagelte. Vor allem Achdorf und das Hagrainer Tal waren stark betroffen. Das Rosental wurde nach Angaben der Feuerwehr etwa 70 Zentimeter weit überflutet. Dort geparkte Autos wurden fast bis zur Bachstraße geschwemmt. Ein Sprecher der Feuerwehr spricht von "regelrechten Sturzfluten", die sich ihren Weg durch das Rosental bahnten. Wassermassen und Schlamm verteilten sich binnen kürzester Zeit auf mehreren Anwesen. Die Feuerwehr musste Teile des Rosentals sperren, um die größten Schlammansammlungen mit schwerem Gerät zu beseitigen. 

Auch im Bereich der Bachstraße und der Äußeren Münchner Straße sowie im Bereich Landshut West waren einige Privatanwesen und Firmen vom eindringenden Wasser betroffen. Der Sachschaden in den betroffenen Gebäuden dürfte zum Teil erheblich sein. Bis 20 Uhr zählte die Feuerwehr insgesamt etwa 30 Einsätze. Leider wurden dabei auch zwei Feuerwehrmänner verletzt. Ein Kamerad knickt um und verletzte sich am Knöchel, ein zweiter rutschte aus und verletzte sich am Ellenbogen. Beide mussten aber zum Glück nicht ärztlich behandelt werden. 

In der Hagrainer Straße schlug vermutlich ein Blitz in ein Einfamilienhaus ein und verursachte einen Dachstuhlbrand. Lesen Sie dazu: Dachstuhlbrand durch Blitzeinschlag