Chamerau "Roter Eber": KBR Mike Stahl erklärt die Unfallszenarien

Am Samstag hilft ein Löschpanzer aus Tschechien bei der Brandbekämpfung mit. Foto: Landratsamt Cham/Archiv

Das gab es bislang noch nie im Landkreis Cham: eine simulierte Mega-Katastrophe mit über 2.500 Einsatzkräften. Im Interview mit der "Kötztinger Zeitung" erklärt Kreisbrandrat Mike Stahl, welche Dramen und Unglücksszenarien bei der Katastrophenschutzübung "Roter Eber" auf die Teilnehmer am Freitag und Samstag warten.

Ein kleiner Vorfall weitet sich zur Katastrophe mit Bränden und Verkehrsunfällen mit vielen Verletzten aus. Wie sehen die Herausforderungen im Detail aus?

Am Freitag geht es los mit einem Standardeinsatz, bei dem ein Fahrzeug in Brand gerät und eingeklemmte Personen befreit werden müssen. Aufgrund der momentanen Trockenheit und der austretenden Hydraulikflüssigkeit kommt es zu einem großen Brand. Aufgrund dieser Tatsache werden weitere Feuerwehren aus dem Landkreis Cham und dem Nachbarlandkreis Regen zur Einsatzstelle beordert. Ein Absturz von Einsatzkräften im steilen Waldgelände fordert die Kräfte von Bergwacht, Rettungsdienst und Feuerwehren am späten Nachmittag noch zusätzlich. Da hinsichtlich der Ausbreitung des Brandes von keinem Löscherfolg bis zur Dämmerung auszugehen ist, eine Brandbekämpfung während der Nacht aufgrund der Gefahr für die eingesetzten Kräfte aber zu hoch wäre, wird entschieden, den Einsatz abzubrechen und am folgenden Tag wieder aufzunehmen. Dazu werden bereits Feuerwehr-Hilfskontingente anderer Landkreise und Feuerwehren aus Tschechien sowie weitere Einheiten zur Wasserförderung angefordert.

Bei der Übung sollen auch spezielle Geräte getestet werden. Welche sind das konkret?

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 07. Juni 2018.

 

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