Die Anhebung der Eintrittspreise im Chamer Freibad will nicht jeder Freibadnutzer akzeptieren. "Ich erwarte, dass die Stadt nicht an dieser enormen Preiserhöhung auf Kosten vor allem der Familien und treuesten Freibadgänger festhält, sondern zu einer akzeptablen Preisgestaltung findet", wendet sich Manfred Schwägerl an unsere Mediengruppe. Konkret stört ihn vor allem, dass ab dieser Saison Kinder nur noch bis 18 Jahre zählen. Wer älter ist, muss einen teureren Eintritt zahlen. Eine Familienkarte erhält der Chamer in seinem Fall - er hat zwei Kinder, die studieren und über 18 Jahre alt sind, - nicht mehr. Die vergangenen Jahre war das noch möglich.

Seit 2016 haben sich die Eintrittspreise für das Chamer Freibad nicht mehr verändert. Der Stadtrat hat in seiner April-Sitzung eine neue Gebührenordnung beschlossen und die Einzel- wie Kartenpreise erhöht. In diesem Zuge wurden auch die Vorgaben für eine Familienkarte angepasst. "Der Stadtrat ist dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt und hat einer Familie Kinder unter 18 Jahren zugeordnet", erklärt die geschäftsleitende Beamtin, Sigrid Stebe-Hoffmann.