Wie ein Ehrenamt einen jungen Menschen prägen kann, wie erfüllend es sein kann, wie wichtig es für Freundschaften und Heimatgefühl, aber auch für die Bodenhaftung sein kann, zeigt das Beispiel von Dr. Michael Marr. Trotz beruflicher Karriere bis zum Leiter IT Aftersales des großen VW-Konzerns in Wolfsburg, wo er dafür verantwortlich ist, dass in den Werkstätten auf der ganzen Welt aller dem Konzern angehörenden Automarken die Systeme laufen, ist er dem Roten Kreuz im Landkreis Cham treu geblieben und versieht bei seinen Heimatbesuchen Dienst in den Rettungswachen des BRK, wie zuletzt in Lam und Bad Kötzting.

Marr wuchs in Lederdorn auf und besuchte das Benedikt-Stattler-Gymnasium in Bad Kötzting. Nach dem Abitur wollte er etwas Sinnvolles machen. Nachdem er sich schon immer für den Dienst des Nächsten und Helfens interessierte, begann er seinen Zivildienst beim Bayerischen Roten Kreuz in Bad Kötzting. Mit ein Grund dafür war auch der gute Ruf vieler BRK-Gemeinschaften. Er machte die Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer und nannte das Zivi-Jahr einen Volltreffer für seine Zukunft. Nach dem Zivildienst begann er sein Studium in Erlangen. Eines seiner Bestreben war, diesem Ehrenamt die Treue zu halten. Obwohl er beim Erlanger BRK schnell Anschluss fand und dort aktiv war, zog es ihn immer wieder in die Heimat. Neben dem Studium absolvierte Marr an vielen Wochenenden den nicht einfachen Lehrgang zum Rettungssanitäter.

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