Cham Vorarbeiten ins Stocken geraten: Es geht nicht weiter bei den Maristen

Das denkmalgeschützte Studienheim wird saniert und als Klassentrakt verwendet. Auf dem hinteren Grundstücksareal entsteht ein Neubau. Die Hanglage macht die Baumaßnahme kniffelig. Foto: Geiling-Plötz

Die Finanzierungsabsprachen mit dem Landkreis sind unter Dach und Fach, der Architekt steht Gewehr bei Fuß, die Fachplaner sind parat - nur die grundsätzlichen Absprachen mit der Regierung der Oberpfalz stehen noch aus. "Wir warten seit August auf einen Termin", berichtet Johann Gröber, Geschäftsführer der Schulstiftung der Diözese Regensburg, auf Nachfrage.

Damit könnte der so und so schon straffe Zeitplan für den Neubau der Realschule auf dem Chamer Schulberg ins Wanken geraten. Doch noch regiert bei Gröber die Hoffnung, wie geplant im Mai 2018 mit dem Bau beginnen zu können.

Schon seit Jahren sitzt Gröber über den Planungen für die neue Chamer Realschule. Erst beschäftigte ihn die langwierige und kontrovers geführte Debatte über den Erhalt des Studienheims Sankt Josef. Später folgte die Durchführung des Architektenwettbewerbs und die Absprache mit dem Landkreis Cham. Als die Diözese vor Jahren die Trägerschaft für die bis dahin von den Maristen betriebene Realschule übernommen hat, sicherte die Kommune der Schulstiftung die finanzielle Unterstützung zu. Nun steht der Landkreis im Wort - und hält sich auch daran: Der Kreistag hat erst vor wenigen Monaten einstimmig beschlossen, den anstehenden Neubau mit zehn Prozent der förderfähigen Kosten zu bezuschussen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 07. Dezember 2017.

 
 

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