Cham Verborgene Einblicke in Reichsburg-Ruine

Dr. Wolfgang Schoyerer erklärt die Geschichte der Reichsburg Cham. Foto: Kryl

Kaum einer kennt sie: die frühmittelalterliche "Reichsburg" in Cham-Altenstadt. Wenn man nach der "Schwedenschanze" fragt, wissen schon mehr, was gemeint ist. Wobei aber die Wall- und Grabenreste auf dem Chamer Galgenberg eher wenig mit den Schweden zu tun haben.

Dafür, so zeigt der versierte Hobbyarchäologe und Heimatforscher Dr. Wolfgang Schoyerer am Sonntag im Rahmen des Tags des offenen Denkmals, hat das Areal eine weitaus ältere - womöglich interessantere - Geschichte. Es war nicht weniger als der erste Truppenstandort der Garnisonsstadt Cham. Denn hier, auf der felsigen Anhöhe über dem Chamb, wurde an der geografisch engsten Stelle der Cham-Further-Senke spätestens um das Jahr 800 eine Befestigungsanlage errichtet. An einem strategisch bedeutsamen Platz. Von hier aus konnte man den damals bereits jahrhundertealten Fernhandels- und Einfallsweg für Kriegszüge von und nach Böhmen kontrollieren.

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