Cham und Donaustauf siegen Zwei Erfolgserlebnisse und eine Pleite in der Bayernliga Nord

Chams Trainer Faruk Maloku kann sich über den Sieg seines Teams freuen. Foto: Dirk Meier

Zwei Erfolgserlebnisse und eine Pleite hat es am 16. Spieltag in der Bayernliga Nord für die drei ostbayerischen Teams gegeben. 

SV Donaustauf – TSV Abtswind 2:1 (1:1)

Perfekter Samstag für den SV Donaustauf. Aber es war ein hartes Stück Arbeit für die Heim-Equipe, weil: “Abtswind war ein unangenehmer Gegner. Es war zu sehen, warum sie zuletzt fünfmal unbesiegt geblieben sind”, stellte Staufs Trainer Stefan Wagner fest. Nach einem Pressball, bei dem Lukas Hufnagel als Letzter am Ball war, flog die Kugel über TSV-Torhüter Felix Reusch hinweg zum 1:0 für die Gastgeber ins Netz (8.). Lukas Dotzler hätte für die Heimelf auf 2:0 stellen müssen, aber er vergab aus drei Metern (40.). Im Gegenzug konnten die Unterfranken nach einem kapitalen Abspielfehler der Gastgeber durch Matthias Wächter zum 1:1 ausgleichen (41.). In Durchgang zwei blieben die Hausherren am Drücker, taten sich aber gegen defensiv gut organisierte Gäste schwer. SVD-Coach Wagner bewies ein glückliches Händchen, wechselte mit Morris Adelabu den Sieg ein, der mit einem ersten Ballkontakt den 2:1-Treffer zum Endstand besorgte (75.). “Es war ein hartes Stück Arbeit”, stellte ein zufriedener Trainer Wagner fest.

Schiedsrichter: Yannick Eberhardt (München) – Zuschauer: 112
Tore: 1:0 Hufnagel (8.), 1:1 Wächter (41.), 2:1 Adelabu (75.)

SSV Jahn Regensburg II – FC Eintracht Bamberg 1:4 (0:0)

Bei etwa einem ausgeglichenen Chancenverhältnis gab es in diesem Match auf Kunstrasen einen Unterschied, wie Jahn-Trainer Christoph Jank feststellte: “Bamberg war vor dem Tor wesentlich zielstrebiger als wir und das hat letztlich den Ausschlag gegeben.” In der ersten Halbzeit hatte die U21 des Zweitligisten mehrfach die Möglichkeit zur Führung, da konnte sich die Eintracht noch nicht so in Szene setzen, verzeichnete lediglich einen Pfostenschuss: “Wir hätten bis zur Pause führen müssen”, so Jahn-Coach Jank. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Lila-Weißen wie das Torschießen funktioniert. Per Doppelschlag gingen die Domstädter durch Felix Popp (56.) und Tobias Linz (59.) mit 2:0 in Führung. Auf der Gegenseite verpasste Jannik Graf den Anschlusstreffer, er scheiterte an der senkrechten Stange. Als kurz darauf Simon Kollmer auf 3:0 stellte (63.), war die Entscheidung gefallen. Zwar konnte Benedikt Fischer nach einem Foul an ihm selbst noch auf 1:3 vom Punkt verkürzen (73.). Weitere gute Möglichkeiten zum 2:3 ließen die Platzherren jedoch aus und so stellte Julian Sperling mit dem 4:1 für Bamberg den Endresultat her.

Schiedsrichter: Tobias Wittmann (Wendelskirchen) – Zuschauer: 160
Tore: 0:1 Popp (56.), 0:2 Linz (59.), 0:3 Kollmer (63.), 1:3 Fischer (76. Foulelfmeter), 1:4 Sperling (80.)

ASV Cham – 1. SC Feucht 3:0 (0:0)

In Halbzeit eins waren es die Feuchter, die in den ersten 20 Minuten mehr vom Spiel hatten. Marco Weber traf den Pfosten und Tarik Sormaz nur die Unterkante des Querbalkens. In der Folge konnten die Chamer das Spiel offen gestalten und Nadelstiche setzen. Nach dem Seitenwechsel war es Ilhami-Ediz Medineli, der mit einer feinen Einzelleistung und einem Schuss vom Strafraumeck die Führung für den ASV besorgte (47.). Mit einem Schuss aus sieben Metern war es Daniel Ertl, der auf 2:0 erhöhte (51.). Feucht hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen, Cham war bestimmend. In der Nachspielzeit hängte Michael Lamecker bei einem Lauf über 60 Meter seinen Gegenspieler ab und war mit einem feinen wie flachen Abschluss zum 3:0 erfolgreich. “Hut ab, wie die Mannschaft heute wieder das taktische Konzept umgesetzt hat. Der Erfolg basiert auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung”, freute sic ASV-Trainer Faruk Maloku, der mit seinem Team nun sechs Punkte Vorsprung auf die Relegationszone hat.

Schiedsrichter: Andreas Dinger (Bischofsgrün) – Zuschauer: 260
Tore: 1:0 Medineli (47.), 2:0 Ertl (51.), 3:0 Lamecker (90. + 2)
Gelb-Rot: Leutner (84./Cham/wiederholtes Foulspiel)

 
 
 

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