Cham Skepsis in den Rathäusern wegen Straßenausbaubeiträgs-Plänen

Die Rodinger Straße in Cham ist erst vor kurzem ausgebaut worden. Vorausbescheide sind verschickt, die Schlussrechnung fehlt noch. Muss die Maßnahme nun rückabgewickelt werden? Foto: Geiling-Plötz

In München werden schon Wahlgeschenke verteilt. Die CSU-Fraktion beschloss im Hauruckverfahren das Aus für die Straßenausbaubeiträge. Die Freude in den Rathäusern hält sich allerdings in Grenzen. Die Bürgermeister sind skeptisch, dass der vom designierten Ministerpräsidenten Markus Söder zugesagte finanzielle Ersatz wirklich in voller Höhe gezahlt wird.

"Wir haben es schon so oft erlebt, dass solche Wahlkampfgeschenke zu Ungunsten der Kommunen umgesetzt werden", stellt Josef Marchl, Bürgermeister der Gemeinde Traitsching, nachdenklich fest. Und auch Hugo Bauer, Sprecher der Bürgermeister im Landkreis Cham, fordert klipp und klar: "Die Städte und Gemeinden brauchen einen hundertprozentigen Ersatz."

Ob der kommt, da ist wiederum die Chamer Bürgermeisterin Karin Bucher mehr als skeptisch. "Das wird uns immer versprochen, aber die Realität sieht anders aus", ärgert sich Bucher und führt als Beispiel das staatliche Förderprogramm für den Krippenbau an.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 19. Januar 2018.

 
 

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