Cham Sana-Kliniken geben eine Million Euro für "geliehene" Ärzte aus

Der neue Herzkathetermessplatz am Chamer Krankenhaus. Drei Fachärzte kümmern sich um die Abteilung, aber erst mit einem vierten Kardiologen ließe sich der Rund-um-die-Uhr-Betrieb bewerkstelligen. Foto: Geiling-Plötz

Ohne Ärzte und Pflegekräfte funktioniert kein Krankenhaus. Aber genau da wird es schwierig. Vor allem aufs flache Land zieht es kaum mehr einen Mediziner. Entsprechend schwierig gestaltet sich die Suche nach Fachkräften, auch für die Sana-Kliniken des Landkreises Cham.

Das geht so weit, dass mittlerweile medizinische Konzepte nicht mehr umgesetzt oder Urlaubsvertretungen für teures Geld eingekauft werden müssen. Die Personalausgaben für temporär beschäftigte Ärzte stiegen im Vorjahr auf eine Million Euro, berichtet Geschäftsführer Oliver Bredel, zugleich Regionalgeschäftsführer bei Sana für Bayern-Ost, im Gespräch mit der Chamer Zeitung .

Herr Bredel, wie groß sind denn Ihre Sorgen, noch ausreichend Personal zu finden?

Das Problem trifft längst alle deutschen Kliniken. Wobei es Unterschiede zwischen den ländlichen Regionen und den Städten gibt. So haben die Kliniken in den Großstädten meist nicht das größte Problem, die Arztstellen zu besetzen, wohl aber noch genügend Pflegekräfte zu finden. Bei uns ist es eher umgekehrt. Wir bekommen noch leichter Krankenschwestern und Pfleger, dafür umso schwerer Ärzte.

In welchen Facharztbereichen ist der Mangel denn besonders groß?

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