Cham Rentner stellt Mutter und Tochter nach

Aus dem Gerichtssaal. Foto: dpa

"Zohln doue nix, des sege goa ned ei. Dann sperrt's mi ei." Der Rentner aus dem Landkreis Cham sitzt auf der Anklagebank im Chamer Amtsgericht, mit der Schlussansprache der Staatsanwältin ist er rein gar nicht zufrieden.

120 Tagessätze im Höhe von 30 Euro hat sie gefordert, weil der Mann seit März vergangenen Jahres einer Frau und ihrer Tochter vehement nachgestellt hatte. "Das darf man nicht", macht Richter Wolfgang Voit dem Angeklagten am Ende der Versammlung klar. "Ich mag das auch nicht, wenn mir jemand so stark auf die Pelle rückt", quittiert der Richter das Verhalten des Rentners.

Und genau das machte der Mann seit März 2018 bei einer Krankenschwester und ihrer Tochter. Er rief an, sprach auf den Anrufbeantworter, schicket SMS, Sprachnachrichten, fuhr den beiden nach, kroch förmlich mit seinem Auto am Grundstück vorbei, traf sie beim Einkaufen. "Der ganzen Nachbarschaft ist das schon aufgefallen", sagt die erste Zeugin, eine Krankenschwester. Dabei hatte sie den Angeklagten - er war ihr Patient - in guter Erinnerung, er schenkte ihr sogar immer Obst.

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