"Man hat gemerkt, dass sie kämpfen." Das Mathematik-Abitur, das die Schüler am Freitag in Cham geschrieben haben, hat bereits hohe Wellen geschlagen: Bayernweit unterschrieben bisher Zehntausende Schüler eine Online-Petition, Kultusminister Michael Piazolo kündigte daher eine Überprüfung der Abituraufgaben an.

Der Direktor des Robert-Schuman-Gymnasiums, Günter Habel, hat seinen Schülern angemerkt, dass die Prüfungen nicht ohne waren. "Viele verließen nicht sehr zufrieden den Prüfungsraum." Und doch: Die beiden Direktoren der Chamer Gymnasien sind sich sicher, dass die Prüfungen besser ausfallen, als die Schüler jetzt befürchten.

Aber was machte das diesjährige Matheabitur gefühlt so schwer? "Das hohe Maß an Textlastigkeit", erklärt Habel. Das sei aber nichts Neues, sondern schon seit ein paar Jahren gang und gäbe, wie die beiden Direktoren betonen. Das "kompetenzorientierte Denken" sei mittlerweile fester Bestandteil im Unterricht - und eben auch im Abitur. "Das viele Lesen verwirrt manche Schüler", kann Habel nachvollziehen. Die Abiturienten müssten aus den ganzen Informationen erstmal das Wichtige herausfiltern.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 07. Mai 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 07. Mai 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.