Cham Land der Wegschauer

Autoaufbrecher verursachen meist mehr Schaden als sie Beute machen. Foto: Jens_Schierenbeck/dpa

Udo Frey ist enttäuscht. Eigentlich könnte er auch sauer sein, schließlich haben unbekannte Täter am Pfingstmontag sein Auto aufgeknackt, das er am Parkplatz beim Satzdorfer Weiher abgestellt hatte. Die Folge: jede Menge Papierkram, Ärger und eine kostspielige Reparatur. Mehr noch als die Unverfrorenheit der Diebe aber beschäftigt Frey die offenbare Gleichgültigkeit seiner Mitmenschen.

"Es waren so viele Leute da, das muss jemandem aufgefallen sein", ist er überzeugt. Und um dem Täter seiner gerechten Strafe zuführen zu können, hat Frey deshalb eine Belohnung von 300 Euro ausgesetzt für Hinweise, die zu dessen Ergreifung führen.

Freys Ärgernis an diesem sonnigen Feiertag ist kein Einzelfall, das weiß der 53-Jährige aus dem Landkreis Regen selbst. Immer wieder werden Autos aufgebrochen, selbst wenn die Täter dabei nur auf eine kleine Beute hoffen können. Dieses Mal hat es eben Frey erwischt, als er am Satzdorfer See seinem Hobby nachging, dem Angeln. Das Auto stand derweilen auf dem geschotterten Parkplatz am Zugang zum See - gemeinsam mit Dutzenden anderen Fahrzeugen. "Angler, Badegäste, Spaziergänger: Es war echt was los", berichtet Frey.

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