Die unkontrollierte Vermehrung von Katzen ist weiter ein Problem. Dagegen will die Katzenhilfe Höhhof etwas unternehmen.

49 kleine Kätzchen, die noch kein halbes Jahr alt sind, tummeln sich zurzeit bei der Katzenhilfe Höhhof. "So schlimm wie heuer war es noch nie", sagt Vereinsvorsitzende Sabine Reisinger. Die ehrenamtlichen Helfer bei der Tierschutzorganisation in der Gemeinde Traitsching müssen sich immer öfter um Jungtiere kümmern. Dafür kommen immer weniger ausgewachsene Kätzinnen und Kater zur Katzenhilfe. Die rasante Ausbreitung von Streunern wollen Reisinger und ihre Helfer nun mit einer Kastrations-Aktion eindämmen. Für weniger als die Hälfte des Normalpreises können Besitzer von vier und mehr Katzen ihre Tiere unfruchtbar machen lassen.

40 statt regulär 105 Euro soll die Kastration inklusive Tätowierung und Chip-Implantierung für einen Kater kosten, 60 statt 150 Euro für eine Kätzin. Den Rest will die Katzenhilfe aus Spendengeldern und Mitgliedsbeiträgen zusteuern. Tierärzte sind an die Gebührenordnung gebunden und können auch für Tierschutzorganisationen keine Sonderpreise anbieten. "Wir hoffen, dass sich möglichst viele beteiligen", sagt Reisinger. Die Gründerin der Katzenhilfe erwartet sich von der Wiederauflage der Aktion, die bereits vor zwei Jahren stattgefunden hat, eine große Resonanz.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 21. November 2017.