Cham In Richtung Krieg abgeschoben

Aram Diwotjan (Dritter von rechts) soll abgeschoben werden: Die 9c steht hinter ihrem Mitschüler. Foto: Altmann

Wut, Trauer und Enttäuschung: Diese Gefühle bewegen am Donnerstag die Jugendlichen der 9c. Zwei Schüler des Robert-Schuman-Gymnasiums müssen zurück in ihr Heimatland, die Ukraine. Der Staat hat entschieden. Seit Wochen droht Familie Diwotjan die Abschiebung. Die Polizei holte am Mittwochmorgen bereits Arams Schwester ab.

Donnerstag, kurz vor Mittag: Schluchzende Schülerinnen laufen durch den Pausenraum. Sie suchen Trost und Zuspruch bei Lehrern und anderen Kindern. Man hält sich im Arm, man drückt sich. Ein junger Mann bleibt hinter Aram stehen, der sich matt an einer Wasserflasche festhält.


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Die Augen des jungen Ukrainers sind glasig. Seit einem Tag tat er kaum eines zu, sagt er. Die vergangenen Tage stressten, setzten ihm zu. Den Höhepunkt fanden diese emotionalen Tage am Mittwoch, als Ordnungshüter vor der Haustür auftauchten und klopften. Sie kamen, um Familie Diwotjan abzuholen. Sie mussten sie auf Weisung der zentralen Ausländerbehörde (ZAB) zum Flughafen bringen. Doch nur ein Teil der Familie trat die Reise an.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 20. Juli 2018.

 
 

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