Einsatz für die Feuerwehren im Hohenbogenwinkel, in Furth im Wald und im Waldmünchner Land. Der langanhaltende Starkregen am Samstag ließ in einigen Ortschaften des Landkreises Flüsse und Bäche über die Ufer treten. Auch wenn’s schlimm aussah: Der Schaden hält sich wohl in Grenzen.

Der vom Deutschen Wetterdienst angekündigte, anhaltende Starkregen ließ Flüsse und Bäche stark anschwellen. Teilweise regnete es nach Mitteilung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) 4,1 Liter pro Quadratmeter.

Betroffen war einmal mehr die Marktgemeinde Neukirchen. Erst im Juni war sie im Hohenbogenwinkel von heftigem Hochwasser betroffen. Auch am Samstag trat der Freybach überraschend schnell über die Ufer, jedoch überschwemmte er dieses Mal nur ufernahe Straßen und Gärten. Größere Schäden an Privatbesitz blieben laut Kreisbrandmeister Werner Bartl aus. Dennoch mussten seine Einsatzkräfte die Lamerstraße teilweise für den Verkehr sperren.

In Waldmünchen waren die elf Feuerwehren des KBI-Bereichs im Einsatz. In Ulrichsgrün, in der Weißlohstraße und der Waffenschleife überfluteten die Wassermassen Straßen und Wege. Die Einsatzkräfte füllten im Bauhof 1.000 Sandsäcke mit Splitt oder Sand, um gewappnet zu sein. Entwarnung gab es in der Trenckstadt noch nicht.

Auch andernorts im Landkreis richteten die Feuerwehren Sandsacklager ein, um die Bevölkerung im Notfall damit auszustatten, ließ Stahl wissen.

In Rimbach erwischte es ebenfalls Anwesen. Zwei oder drei Objekte überflutete das Wasser in Arrach. Erwischt hatte es auch Furth im Wald, Ränkam, Neukirchen, Bad Kötzting, Miltach, Runding und Waldmünchen, teilte Kreisbrandinspektor Michael Stahl auf Anfrage mit.

Ein Anruf beim DWD gegen Abend sorgte für Erleichterung bei den Wehren. Nachlassender Regen entspannte die Lage an den Flüssen und Bächen.