Bei Eva Meidinger treffen Vergangenheit und Zukunft zusammen. Vor kurzem erst hat sie der Kreisverband der Union der Vertriebenen (UdV), die am längsten bestehende Arbeitsgruppe der CSU, zur Vorsitzenden gewählt. Das an sich wäre nichts Besonderes, doch Eva Meidinger ist erst 26 Jahre alt.

Die Eschlkamerin mit den kurzen, hellblonden Haaren verkörpert eine neue Generation. Als sie 1992 geboren wird, ist der Eiserne Vorhang längst gefallen. Sie wächst auf, während Sudetendeutsche und Tschechen nach Jahrzehnten der Trennung und des Misstrauens beginnen, sich einander wieder anzunähern, die geteilte Geschichte aufzuarbeiten und als Mitglieder in der EU Verbindendes entstehen zu lassen. "Ich kenne nur das Gemeinsame", sagt Meidinger.

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