Das kleine Känguru, das vor einer Woche im bayerischen Cham ausgebüxt war, ist wieder bei seinem Besitzer. Allerdings ist dem Mann jetzt ein anderes Wallaby entsprungen, wie er am Sonntagabend auf Nachfrage bestätigte.

Das erste Tier sei in der Nähe seines Geheges gesichtet und schließlich eingefangen worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Rund 40 Anwohner der Dorfgemeinschaft hätten sich nach Angaben des Besitzers an der Fangaktion am Samstag beteiligt, die eine knappe Dreiviertelstunde gedauert habe. Das etwa einen Meter große Wallaby hatte seinen Ausflug gut überstanden. Bei der Polizeiinspektion Cham waren viele Hinweise zu dem entlaufenen Känguru eingegangen.

Der Besitzer tauschte das Wallaby beim Züchter gegen ein anderes, vermeintlich ruhigeres Tier um. Doch das Känguru war kaum in seinem Gehege, da hüpfte es auch schon davon. Er habe den ganzen Nachmittag nach dem Beuteltier Ausschau gehalten, berichtete der Besitzer - bis zum frühen Abend allerdings erfolglos.