Eltern, deren Kinder im Spätsommer das Licht der Welt erblicken, stehen zur Einschulung vor einer schwierigen Frage: Sollen ihre Kleinen schon mit fünf Jahren eingeschult werden oder gönnen sie ihnen noch ein Jahr im Kindergarten? Bislang galt hier eine strenge Regelung. Doch zukünftig soll der Zeitpunkt der Einschulung mehr im Ermessen der Eltern liegen.

Für Kinder, die zwischen dem 1. Juli und dem 30. September sechs Jahre alt werden, wird bereits zum Schuljahr 2019/20 ein sogenannter "Einschulungskorridor" eingeführt. Das geht vielen zu schnell. Schließlich halten die Grundschulen in diesen Tagen schon Informationsabende, im März beginnt die Einschreibung, anschließend gehen die Schülerzahlen an das Schulamt, das die Klassenstärke festlegt und die Zahl der benötigten Lehrer beim Ministerium anfordert. "Das stimmt. Der Zeitpunkt ist schon schnell, jedoch auch machbar", sagt Schulamtsdirektor Rudolf Hofmann. Durch die Hektik bei der Einführung fehle den Grundschulen die Zeit für eine professionelle Umstellung.

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