Cham So feiert der Landkreis den Fasching

Der Fasching im Landkreis bot viele Facetten. Foto: Redaktion Roding
Vielerorts im Landkreis haben die Menschen ausgelassen die närrische Zeit gefeiert. Sie taten das bei einem der zahlreichen Faschingsbälle oder Gaudiwürmer. Hier gibt's im Folgenden eine Zusammenfassung der Bälle.

Reichenbach:
Tolle Stimmung, eine überragende Faschingsgesellschaft aus Diesenbach und vor allem die beeindruckenden Masken machten den gut besuchten Burschenball des Burschenvereins Reichenbach im närrisch geschmückten Saal der Gaststätte Schmidbauer in Muckenbach zu einem Erlebnis.



Obertrübenbach:
Zu einem geselligen Glanzpunkt im Vereinsjahr gehört bei der Feuerwehr Obertrübenbach der Feuerwehrball. Heuer konnte sich der Veranstalter über zahlreiche Besucher in der Stadthalle Roding am Faschingssamstag freuen. Das bestens gehütete Geheimnis um die Ballkönigin 2017 wurde bei der Balleröffnung gelüftet. Vorsitzender Erwin Schegerer führte galant die charmante Ballkönigin Rebecca Hecht in den Saal.



Furth im Wald:
Maskenbälle, wie sie früher einmal waren, gibt es nicht mehr viele. Der traditionsreiche Brettlhupfer-Ball des Further Skiclubs am vergangen Samstagabend wurde aber zu einem vollen Erfolg. Dabei bewiesen die Gäste und Mitglieder auch, dass man sich nicht nur sehr gut auf den Skiern halten kann, sondern weiß, wie man einen Ball zum wunderbaren Tanzabend verwandelt.



Rötz:
Die Judokas im 1. FC Rötz sind am Samstag Gastgeber des traditionsreichen Judoballs gewesen. Abteilungsleiter Klaus Pregler ein durfte dazu ein volles Haus willkommen heißen Die Musiker von "Popsixx" mit ihrer Frontfrau Angelika orientierten sich mit der Auswahl ihrer Stücke am Motto des Abends: "Charlston versus Rockabilly". Und tatsächlich: "Elvis lebt" -und das in vielfältigster Mutation.



Mitterkreith:
Der Kreithinger Sportlerball ist gemeinhin bekannt für die vielseitigen Masken und gelungenen Gruppenkostüme der Vereine. Auch heuer sollten die Besucher am Freitagabend im Haller-Saal nicht enttäuscht werden. Zahlreiche Maschkerer hatten sich mit ihren Verkleidungen wieder jede Menge Mühe gegeben, was sich bei der Maskenprämierung lohnte.



Michelsneukirchen:
Fröhlichkeit und gute Laune haben die Ballbesucher am Samstagabend im Saal des Gasthofes Stubenhofer-Sturm verbreitet. Der Einladung des Sportvereins folgten zahlreiche Gäste, die sich einmal mehr neue Ideen für ihre Kostümierungen hatten einfallen lassen



Cham:
Die Chamer Faschingsgesellschaft feiert mit ihren Freunden in der gleichnamigen Partnerstadt in der Schweiz und vertritt dort den Landkreis beim "Chomer Fasi" .

Chammünster:
Ja, es stimmt, eine Schulturnhalle ist was anderes als eine ehemalige Bummerlzucht-Halle. Es ist auch richtig, dass die Minstacher Faschingsgesellschaft nach ihrer Neufindung zu wenig Zeit hatte, ein Prinzenpaar zu finden und Hofräte und Gardemädchen als Tanzgruppen auftreten zu lassen. Und auch der Faschingszug durchs Dorf war gewöhnungsbedürftig, hatte er doch seinen Verlauf ziemlich verändert, übrigens nicht zu seinem Nachteil. Doch der Minstacher Fasching lebt, das zeigten die Hunderte Zuschauer an den Straßen und die vielen Gäste, die sich nach dem Umzug in der Turnhalle trafen und bis in den späten Abend hinein feierten.

Schönthal:

Hineinversetzt in das Märchen von Schneewittchen, der bösen Stiefmutter und den liebenswerten Zwergen, haben die Besucher des Schönthaler Weiberfaschings einen mitreißenden und abwechslungsreichen Faschingsabend verbracht. Die Partyband „Coole Muh Live“ aus Lam spielte zum Tanz auf und zeigte sich für eine stets gut gefüllte Tanzfläche verantwortlich. Unterhaltsame Höhepunkte des rauschenden Abends bildeten die Auftritte von Turn- und Sportverein.

Lohberg:

Die Tatsache, dass nach dem legendären Faschingsumzug des Lohberger Sportvereins wieder keine Lokalität zur Verfügung stand, in dem das Narrenvolk Platz gefunden hätte, um gehörig weiter zu feiern, war eines der zentralen Themen am Sonntagnachmittag. Die Spieler des SV äußerten auf einem Transparent ihren Unmut, dass der Berliner Flughafen wahrscheinlich früher in Betrieb geht. „Fertigstellung im Mai im Jahr 3003“, so ihre Befürchtung. Dies war auch der Hintergrund einer pikanten Inszenierung eines Geburtsvorganges, bei dem das Neugeborene quasi im Geburtskanal steckenblieb. Obwohl das OP-Team unentwegt versuchte, den Presswehen der Hochschwangeren endlich zum Erfolg zu verhelfen, ließ der Fortschritt auf sich warten – wie der Bau besagter Gemeindehalle. Die Lohberger nahmen aber noch den einen oder anderen Vorfall aus dem Weltgeschenen aufs Korn.

Wie die Narren andernorts in Ostbayern den Fasching verbringen, erfahren Sie hier: Ostbayern Närrisches Wochenende in der Region - der Fasching in Bildern

 

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