Glaubt man den Wettanbietern, dann kann sich die CDU die aufwendige Organisation von acht Regionalkonferenzen in der zweiten Monatshälfte komplett sparen und sofort ihren neuen Vorsitzenden wählen. Denn im Grunde sei die Sache längst gelaufen. Wer auf Friedrich Merz einen Euro setzt, bekommt im Falle seiner Wahl gerade einmal 1,40 Euro zurück. Bei Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer wären es schon 3,50 Euro. Weit abgeschlagen und demnach ziemlich chancenlos ist Gesundheitsminister Jens Spahn mit einer Quote von acht Euro.

Aber ist die Sache wirklich so klar, wie es die Wettquoten suggerieren? Nein. Denn in der Politik ist wie beim Fußball: Die Wahrheit ist auf dem Platz. Nicht Umfragen entscheiden die Wahl, sondern 1.001 Delegierte auf dem Parteitag in Hamburg Anfang Dezember. Und die wählen geheim. Gleichzeitig haben die Kandidaten noch vier Wochen Zeit, sich in Stellung zu bringen, Positionen zu beziehen und auf acht Regionalkonferenzen für sich zu werben. 

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 08. November 2018.