Ein nächtlicher Ausflug, kein Test an der Grenze oder ein Treffen mit Freunden konnten in den vergangenen anderthalb Jahren teuer werden: Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen haben den bayerischen Kommunen eine Menge Arbeit, aber auch zusätzliche Einnahmen beschert. In manchen ostbayerischen Kommunen sind die Bußgeldaufkommen geradezu explodiert.

Günther Tomaschko vom Polizeipräsidium Niederbayern gibt an, man habe im Jahr 2020 im gesamten Regierungsbezirk etwa 12.000 Verstöße registriert und an die zuständigen Behörden weitergegeben. Im laufenden Jahr seien bereits 7.800 dazugekommen.