Burgweintinger Forst Mann (38) verbuddelt sich selbst im Wald

Kurioser Einsatz für Polizei und Feuerwehr im Burgweintinger Forst. Foto: Alexander Auer

Kurioser Einsatz für Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte am Sonntag im Burgweintinger Forst (Kreis Regensburg). Dort hatte sich ein 38-jähriger Mann in der Erde verbuddelt. Stundenlang harrte er dort aus. Das Groteske: er hätte sich jederzeit selbst aus dieser Situation befreien können, schrie aber stattdessen um Hilfe. 

Spielende Kinder wurden am Sonntag gegen 14.30 Uhr auf einen "Waldschrat" aufmerksam. Der Mann lag in der Horizontalen am Waldboden, verbuddelt in der Erde, und schrie um Hilfe. Die Kinder hatten seine Rufe gehört und direkt ihre Eltern alarmiert. Den Eltern war es vorbehalten, den 38-jährigen Mann zu finden. Sie verständigten sofort die Polizei. Denn der Mann war bereits völlig unterkühlt, trotzdem er voll bekleidet war. "Wir können zwar ausschließen, dass er über über Nacht dort gelegen hat, aber seit Vormittag lag er dort bestimmt", berichtet ein Polizeisprecher gegenüber idowa. Das Kuriose: laut Polizeisprecher wäre der Mann jederzeit in der Lage gewesen, sich selbst aus dieser Situation zu befreien. Außerdem trug er eine Atemschutzmaske.

Die Feuerwehr buddelte den Mann aus dem Landkreis Regensburg aus, der Rettungsdienst kümmerte sich zunächst um die ärztliche Versorgung. Anschließend wurde der 38-Jährige aufgrund seiner psychischen Ausnahmesituation in ein Bezirkskrankenhaus gebracht. Der Einsatz dauerte insgesamt etwa eine Stunde.

Die Feuerwehr sperrte anschließend das betreffende Waldstück ab, damit das Loch im Boden nicht zur Stolperfalle für Fußgänger oder Radfahrer werden konnte. 

 
 

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