Bundesverkehrsminister Wissing: Zukunftstechnologien auf dem Bau beindruckend

Volker Wissing (FDP), Bundesminister für Verkehr und Digitales, gestikuliert. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Nach drei Jahren Pause ist am Montag in München die Bauma-Weltleitmesse für Baumaschinen eröffnet worden. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) zeigte sich nach einem Rundgang begeistert von den Innovationen auf der Messe. Von digital arbeitenden Maschinen bis zum 3D-Druck von Häusern, um auf Baustellen Fachkräfte einzusparen, zeige die Bauma viele konkrete Lösungsansätze. Das mache ihn sehr optimistisch, dass Deutschland die großen Herausforderungen bei der Infrastruktur meistern werde. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte, die Bauma sei ein Signal der Zuversicht und "Stimmungsaufheller" in der Krise.

Mehr als 3100 Aussteller aus rund 60 Ländern zeigen auf der Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte ihre Produkte. Messechef Stefan Rummel sagte: "Bei der Ausstellerzahl haben wir ein kleines Minus. Das liegt aber auch daran, dass weniger Aussteller aus China kommen oder dass wir auch keine Aussteller aus Russland haben." Bei den großen Messen, die in München dieses Jahr stattfanden, kamen im Schnitt 30 Prozent weniger Besucher als vor der Corona-Pandemie. "Das könnte auch bei der Bauma so kommen."

Große Themen auf der Messe sind die digitale Baustelle, autonome Fahrzeuge, alternative Antriebe und Nachhaltigkeit, etwa im Bergbau. So sind neben Kränen von der Höhe der Münchner Frauenkirche ein großer Hafenkran zu sehen, ein samt Zuladung 528 Tonnen schwerer Muldenkipper oder ein wasserstoffbetriebener Raupenbagger. Die Bauma ist mit 614.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche die größte Messe der Welt.

Die Baumaschinenbranche hat bis heute keine Prognose für das laufende Jahr vorgelegt. Hersteller von Bergbautechnik profitieren von der weltweit steigenden Nachfrage nach Rohstoffen, aber bei Baustoffanlagen und Baumaschinen spüren die Firmen die abflauende Baukonjunktur in Europa, heißt es beim Branchenverband VDMA.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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