Es ist der erste schwarze Fleck auf der bislang makellosen Wahlkampagne der Grünen. Die Causa Boris Palmer zwingt Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock unnötig Ärger auf. Für Baerbock ist Palmer wie eine ungesicherte Pistole. Immer wieder kann sie losgehen und Schaden anrichten. Deshalb will sie ihn aus der Partei werfen lassen. Es ist ihre erste Prüfung als Kanzlerkandidatin, ob sie führen kann. Genau wie Baerbock kämpft auch ihr schärfster Widersacher im Rennen um das Kanzleramt mit einem Mann des großen Geltungsdranges. Armin Laschets Palmer heißt Hans-Georg Maaßen.