Bundestag Liberal-Konservativer Kreis will Schwarz-Grün verhindern

Zum Liberal-Konservativen Kreis gehören Schwergewichte wie Unionsfraktionsvize Axel E. Fischer. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa

Wenn der offizielle Parlamentsbetrieb in der Hauptstadt zum Erliegen kommt, sieht man sie in die Hinterzimmer und Nischen der Restaurants ziehen: Abgeordnete versammeln sich in überschaubaren, klar definierten Runden, um abseits vom Alltagsgeschäft Politik zu machen.

Spitzenkräfte wie Hinterbänkler wollen dabei in Ruhe Gespräche führen, Karrierepläne schmieden, und zwar auch mit vermeintlich politischen Gegnern. Eine der bekanntesten Runden ist die "Pizza-Connection" aus Grünen und CDU. Neu ist der Liberal-Konservative Kreis (LKK), dem Politiker von CDU, CSU und FDP angehören, darunter politische Schwergewichte wie Axel Fischer (CDU) oder Peter Ramsauer (CSU).

Der LKK hat sich zwei klare Vorgaben gesetzt. Erstens will er eine rein schwarz-grüne Koalition nach der nächsten Bundestagswahl verhindern. Die FDP soll mit ins Jamaika-Boot, möglicherweise ist sogar eine schwarz-gelbe Koalition machbar, wie es sie zuletzt von 2009 bis 2013 gab - auch wenn die Akteure diese Möglichkeit derzeit als wenig realistisch einschätzen. Zweitens soll bis zur nächsten Wahl kein Fraktions- und Koalitions-Porzellan zerschlagen werden. Der Kreis legte am Dienstag einen Zehn-Punkte-Plan vor, dessen Maßnahmen allesamt "auf die Zeit nach Angela Merkel" zielen, wie der Karlsruher Abgeordnete Fischer betont...

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