Bundespolizei Messer griffbereit dabei

Ein Karambit-Messer. Foto: Bundespolizei

Fahnder des Bundespolizeireviers Furth im Wald haben am Dienstagvormittag einen 36-jährigen Tschechen kurz nach seiner Einreise aus Tschechien im Bereich Furth im Wald kontrolliert. Dabei fanden sie griffbereit in der Seitenablage ein Einhandmesser.

Zwar ist der Erwerb und Besitz eines derartigen Messers ab 18 Jahre frei, das Führen ist ohne berechtigtes Interesse aber nicht erlaubt und stellt eine Ordnungswidrigkeit nach dem deutschen Waffengesetz dar.

In den Nachmittagsstunden wurde eine zivile Streife der Bundespolizei bei einem 46-jährigen Deutschen erneut fündig. Der Fahrzeugführer aus Lingen in Niedersachsen führte in der Mittelkonsole seines Autos ein so genanntes Karambit-Messer mit.

Dabei handelt es sich nach dem deutschen Waffengesetz um eine Hieb- beziehungsweise Stoßwaffe. Der Erwerb ist zwar ab 18 Jahren frei, allerdings muss die Waffe so aufbewahrt werden, dass unbefugte Personen keinen Zugriff haben.

Das Führen der Waffe ohne berechtigtes Interesse ist ebenfalls nicht erlaubt und stellt deshalb eine Ordnungswidrigkeit dar. In beiden Fällen stellten die Beamten das Messer sicher und erstatteten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verdachts eines Verstoßes nach dem Waffengesetz. Zur Ahndung übergaben sie beide Sachverhalte an das zuständige Ordnungsamt am Landratsamt.

 

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