Bundesliga Nagelsmann hofft auf WM mit Hernández und Upamecano

Julian Nagelsmann. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Julian Nagelsmann hofft auf eine WM-Teilnahme seiner Innenverteidiger Dayot Upamecano und Lucas Hernández im Team von Fußball-Weltmeister Frankreich. Hernández fehlt beim FC Bayern verletzt, macht aber Fortschritte auf dem Weg zum Comeback. "Er ist beschwerdefrei. Ich würde mir wünschen, dass er vor der WM fit wird. Es ist eine harte Verletzung, er macht aber auf jeden Fall Fortschritte", sagte Trainer Nagelsmann. Die WM findet vom 20. November bis 18. Dezember in Katar statt.

Hernández (26), der bei Frankreichs Triumph 2018 dabei war, hatte sich im Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona Mitte September einen Muskelbündelriss im linken Adduktorenbereich zugezogen und fehlt seither. Man müsse geduldig sein und das nächste Kontrollbild abwarten, sagte Nagelsmann. Zuletzt hatte der in die Mitte und links einsetzbare Verteidiger wieder mit dem Lauftraining begonnen.

Upamecano (23) lief zuletzt in der Nations League beim 0:2 gegen Dänemark auf und wurde danach von französischen Medien kritisiert. "Für mich ist er ein Kandidat für die Nationalmannschaft. Die haben sechs, sieben hochtalentierte und hochdotierte Innenverteidiger für die WM zur Verfügung. Aber ich glaube, so stabil wie er ist aktuell kein anderer", sagte Nagelsmann. "Upa kenne ich schon länger, er hat ein großes Potenzial. Seine Entwicklung ist weltklasse, er ist sehr aktiv im Spielaufbau, defensiv ist er eh gut."

Auch Bayern-Teamkollege Benjamin Pavard (26), wie Hernández Weltmeister, dürfte für die WM nominiert werden. Das gilt auch für Kingsley Coman (26). Den Flügelspieler hatte eine Verletzung vor der WM 2018 um eine Teilnahme beim Turnier in Russland gebracht.

Didier Deschamps muss seinen Kader spätestens bis zum 14. November nominiert haben. Frankreich spielt in der WM-Gruppenphase gegen Dänemark, Australien und Tunesien.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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