Bundesliga "Köln-Spezialist" Posch überglücklich: "Ein super Gefühl"

Der Hoffenheimer Stefan Posch traf in Köln. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Seine Hauptaufgabe ist die Verteidigung, sein Steckenpferd ist, Tore gegen Köln zu erzielen. Hoffenheims Verteidiger Posch avanciert zum Matchwinner - dank Flankengeber Raum.

Nach vielen Glückwünschen und Schulterklopfern eilte Stefan Posch freudig in die Kabine. Der "Köln-Spezialist" hat die Siegesserie der TSG 1899 Hoffenheim fortgesetzt und für gute Stimmung im Team gesorgt.

"Die Jungs sind ausgelassen und sollen sich freuen und das genießen", sagte Trainer Sebastian Hoeneß nach dem 1:0 (0:0)-Erfolg beim 1. FC Köln und dem Sprung auf einen Champions-League-Platz. Das Tor des Tages im RheinEnergieStadion gelang Verteidiger Posch, der damit in seinem 101. Bundesligaspiele sein zweites Tor erzielte - wieder gegen Köln. Im Hinspiel traf er zum 5:0-Endstand.

"Köln liegt mir. Das ist ein super Gefühl", sagte der österreichische Nationalspieler, der sein Team nicht nur zum vierten Sieg nacheinander führte, sondern mit seinem Kopfball in der 61. Minute auch das Tor zum achten Sieg in Serie gegen die Rheinländer erzielte. "Wir trainieren Standards und ich mache viel Kopfballtraining - das ist heute belohnt worden. Das war eine super Flanke von David Raum, ich stand gut in der Luft und es war ein wichtiges Tor", sagte Posch.

Sprung auf Platz vier

Noch mehr freute sich der 24-Jährige aber über den Sprung auf Platz vier. "Wir setzen alles dran, dass wir vorne bleiben", sagte der Abwehrspieler vor dem Top-Spiel am nächsten Samstag gegen Tabellenführer Bayern München.

Die Vorarbeit zum Siegtreffer hatte einmal mehr der linke Außenbahnspieler Raum geleistet. Der zu Saisonbeginn aus Fürth verpflichtete Flankenspezialist kommt bereits auf neun Assists in dieser Spielzeit und war auch am Sonntag wieder einer der auffälligsten Spieler im Team der Gäste. "Wir sind froh, dass wir das Ding auswärts gezogen haben. Das sind diese geilen ekligen Siege, über die man sich extrem freut", sagte der 23-Jährige.

FC-Trainer Steffen Baumgart hatte geahnt, dass Raum ein entscheidender Spieler werden könnte. "Wir wussten, dass eine solche Situation passieren kann. In manchen Spielen bringt er zehn bis zwölf Flanken in den Strafraum. Auf dieser Position ist er im Moment der beste Spieler, den wir in der Bundesliga haben", befand der Chefcoach nach der 600. Bundesliga-Niederlage des 1. FC Köln.

Wie gut die Hoffenheimer wirklich sind, wird das Kräftemessen mit den Bayern zeigen. Nach vier Pflichtspielniederlagen in Serie hat sich das Team von Trainer Hoeneß jetzt vier Siege erspielt. "Auf die Bayern müssen wir gut vorbereitet sein. Wenn wir da was holen wollen, müssen wir in allen Bereichen top sein", sagte der Coach.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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