Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will das Gespräch mit dem Continental-Konzern und dem Personalvorstand suchen. Das kündigte er bei seinem Besuch in Roding am Samstagnachmittag an. Zuvor hatten ihn mehrere Redner auf die bevorstehende Werksschließung in Roding angesprochen und ihrer Enttäuschung Luft gemacht. Doch das war nicht das einzige Thema: Grundrente, Arbeit von morgen, Ausbeutung und handfeste Mitbestimmung lauten weitere Stichworte des Politikers, der vor Betriebs- und Personalräten sowie Gewerkschaften sprach.

Rodings Bürgermeister Franz Reichold fasst in der Stadthalle/Soldatenheim Haus Ostmark seine Sorge wegen der Werksschließung von Continental in Roding in Worte. Die Verantwortung liege nicht nur bei den Arbeitnehmern, sondern auch bei den Arbeitgebern. "Wir leben in sozialer Marktwirtschaft und verlangen Verantwortung von beiden Seiten." Conti sei allerdings kein sozialer Partner, sondern Kapitalismus pur.

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