Bund und-Länder-Runde zu Corona SPD-Länder stimmen nicht mit Beschlussvorlage überein

Auf der Schmiedestraße in der Schweriner Innenstadt sind wegen des Lockdowns nur wenige Menschen unterwegs. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Dass der Lockdown noch einmal verlängert wird, gilt als ausgemacht. Doch werden auch Verschärfungen der geltenden Regeln beschlossen?

Kurz vor den neuen Corona-Beratungen von Bund und Ländern am Dienstagnachmittag gibt es erhebliche Unstimmigkeiten über schärfere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr, meldeten SPD-Länder eine Reihe von Änderungen an einer Beschlussvorlage an, die zuvor an mehrere Länder verschickt worden war. Entsprechende Papiere lagen der dpa vor. Vor den von 14 Uhr an geplanten Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sollte es noch Vorgespräche geben.

Diskutiert wird eine Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar. Zudem könnte es unter anderem eine schärfere Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie in Geschäften geben. Daneben erwägen Bund und Länder, mehr Druck auf Arbeitgeber zu machen, um mehr Homeoffice zu ermöglichen.

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