Buchtipp "Bis einer stirbt": Die Drogen-Schicksale zweier Jugendlicher

, aktualisiert am 29.12.2021 - 13:47 Uhr
„Bis einer stirbt – Drogenszene Internet“ von Isabell Beer, erschienen bei Carlsen. Foto: Carlsen

In "Bis einer stirbt" schildert Autorin Isabell Beer die Drogen-Schicksale von Leyla und Josh, die als Jugendliche in die Drogenszene abrutschen.

Leyla sagt, Sucht ist eine Suche. Eine Suche, ohne jemals zu finden. „Sucht ist scheiße und unbefriedigend. Willst du dein Leben verschwenden, deine Liebsten altern sehen?“

Darum geht’s: Josh und Leyla sind noch jung, als sie das erste Mal mit Drogen in Berührung kommen. Beide rutschen ab, Josh vernetzt sich online mit anderen und bestellt Substanzen teils ganz legal. Doch diese werden immer heftiger und die Dosis höher. Leyla ist heroinabhängig, besorgt sich den Stoff auf der Straße. Im Gegensatz zu Josh schließt sie die Schule ab, doch die Drogen kosten beiden vieles: Zeit mit Freunden, Freiheit und vor allem Gesundheit.

Zum Interview mit der Autorin: Isabell Beer über die Drogenszene im Internet

In aller Kürze: Eine detailreiche, einfühlsame aber ebenso brutale Dokumentation über zwei Jugendliche, die drogenabhängig sind.

Fazit: Puh, einmal durchatmen – das denkt man sich an vielen Stellen in „Bis einer stirbt“. Isabell Beer schildert den Alltag von Josh und Leyla in allen Facetten. Und genau das ist wichtig, daher eine unbedingte Leseempfehlung. So geht gute Aufklärung. -flo-

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