Buch von Debbi Michiko Florence "Gib deinem Glück eine Chance, Keiko Carter"

„Gib deinem Glück eine Chance, Keiko Carter“ von Debbi Michiko Florence, erschienen bei dtv, Reihe Hanser. Foto: dtv

Jenna, Keiko und Audrey sind drei absolut beste Freundinnen, die alles gemeinsam machen und unzertrennlich sind. Bleiben sie Freundinnen für immer und ewig?

Darum geht’s: Keiko hat ein schönes Leben. Eine tolle Familie und die zwei besten Freundinnen, die es gibt. Die langen Sommerferien verbringt ihre Freundin Jenna das erste Mal nach der Trennung ihrer Eltern bei ihrem Vater. Und als sich das Trio nach der schulfreien Zeit wiedersieht und in die siebte Klasse kommt, bemerkt Keiko, dass plötzlich alles ziemlich kompliziert ist. Denn nun streiten sich Audrey und Jenna heftig, jede will in der Schule in einen anderen Kurs und Keiko will einfach nur alles zusammenhalten. Es war doch immer alles perfekt! Hinzu kommt, dass Keikos Mutter so viel arbeitet, dass sie gar keine Zeit mehr für ihre Familie hat, was das Mädchen sehr belastet.

Keiko, die ein sehr harmoniebedürftiger Mensch ist und mit Veränderungen schlecht umgehen kann, versucht zu schlichten und schlittert dabei selbst in einige Konflikte, die sie allerdings Mut lehren. Und neben all dem Chaos verliebt sich Keiko auch noch.

In aller Kürze: „Gib deinem Glück eine Chance, Keiko Carter“ schildert die Geschichte eines Mädchens, das lernt, erwachsen zu werden und herauszufinden, was sie will.

Fazit: Teenager in der siebten Klasse, Jungs, eine äußerst unsympathische Person … da kommt viel zusammen. Doch je weiter man liest, desto mehr versteht man. Das liegt auch an den gut ausgearbeiteten und total gegensätzlichen Charakteren. In diesem Alter beginnt man, mehr aus seinem Kokon herauszukommen und vielleicht andere Interessen zu entwickeln. Man fängt an, mehr Dinge zu hinterfragen, vielleicht erlebt man den ersten Herzschmerz und möglicherweise verändern sich Freundschaften. Genau das greift das Buch wirklich sehr schön auf. Vom Feeling erinnert die Geschichte ein wenig an „To all the boys I’ve loved before“ von Jenny Han.

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Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch Leser, die Freischreiben-Autoren. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.

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