Buch-Tipps Stefanie Schambecks Lesetipps für die Weihnachtszeit

Wenn es draußen schneit und stürmt, gibt es doch nicht besseres, als sich mit einem guten Buch auf die Couch zu kuscheln. Foto: David Voltz

Winterzeit ist Bücherzeit: Das findet Freischreiben-Autorin Stefanie Schambeck (23). Sie hat Lesetipps für die Weihnachtszeit. Perfekt, um an kalten Tagen in fantastische Welten einzutauchen.

„Agent Impossible: Operation Mumbai“ von Andrew Lane, cbj Verlag.

Geheimagent wider Willen

Kieron und sein Freund Sam befinden sich in einem Einkaufszentrum in Newcastle, als plötzlich vor ihren Augen ein Mann entführt wird. Das Opfer lässt eine Brille und ein Headset zurück, welches die Teenager an sich nehmen. Kieron probiert beides gleich aus und nimmt so Kontakt zu Bex, einer MI6-Agentin auf, die undercover in Mumbai ermittelt. Da sie ohne ihren Kollegen Bradley, der entführt worden ist, nicht weitermachen kann, lässt sich Bex auf die Verbindung mit dem Teenager ein. Gemeinsam versuchen sie, eine Verschwörung aufzudecken.

Fazit: Wer Thriller, Geheimagenten, Verschwörungen und Abenteuer mag, sollte dieses Buch lesen.

 

„Die Schule der Alyxa: Der dunkle Meister“ von R. L. Ferguson, Ravensburger Verlag.

Außergewöhnliche Sinne

Finn und sein Bruder John werden auf der Schule der Alyxa aufgenommen. Hier werden Jugendliche ausgebildet, deren fünf Sinne außergewöhnlich stark ausgeprägt sind. Während John sofort zu einem Clan gehört und sehr beliebt ist, landet Finn in der Fördergruppe. Dort sind jene, deren Fähigkeiten für kurze Zeit „verloren“ gegangen sind. Finn fragt sich, worin seine besondere Gabe liegt. Vielleicht im sechsten Sinn, über den jeder lieber schweigen will? Nach einem mysteriösen Mordfall müssen Finn und seine Freunde all ihren Mut zusammennehmen, um das Böse zu besiegen.

Fazit: Spannend und ganz ohne Liebesgeschichte.

 

„Warcross: Das Spiel ist eröffnet“ von Marie Lu, Loewe-Verlag.
 

Hör nicht auf zu spielen!

Emika hat es nicht leicht. Als Kopfgeldjägerin verdient sie sich ihren Lebensunterhalt. Gemeinsam mit ihrer Freundin wohnt sie in einer winzigen Wohnung. Die beiden kommen gerade so über die Runden. Ein Hack soll Emikas Leben für immer verändern. Bei einer Vorrunde der Warcross-Weltmeisterschaft hackt sie sich in das virtuelle Spiel und wird ertappt. Doch statt einer Strafe heuert sie der Entwickler von Warcross, Hideo Tanaka, an, um herauszufinden, welcher Teilnehmer Warcross manipulieren will.

Fazit: Hier wird eine originelle Welt mit spannenden Schauplätzen und gut beleuchteten Charakteren geboten. Ein sehr cooles Buch.

 

„Kiss me in London“ von Catherine Rider, cbj Verlag.
 

Weihnachten in London

Cassie hat die Schauspielerei an den Nagel gehängt. In London sucht sie eine Woche vor Weihnachten nach Abstand und will ihren Ex-Freund vergessen. Als sie sich eine Karte für das Musical „Les Misérables“ kaufen will, schnappt Jason ihr die letzte Karte weg. Er ist in London, weil er sein Jura-Studium aufgegeben hat und Schauspieler werden will. Ein Vorsprechen für ein Stipendium an einer Schauspielschule ist der erste Schritt in diese Richtung. Das Schicksal führt beide zusammen. Von da an verbringen sie Tage voller Theaterbesuche, Überraschungen und widersprüchlicher Gefühle.

Fazit: Eine superschöne und witzige Liebesgeschichte.

 
 

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