Buch-Tipp Sich selbst finden in "Fürchtet uns, wir sind die Zukunft"

, aktualisiert am 28.06.2021 - 17:56 Uhr
"Fürchtet uns, wir sind die Zukunft" von Lea-Lina Oppermann ist im Verlag Beltz & Gelberg erschienen. Foto: Beltz & Gelberg

Nach ihrem ersten Buch "Was wir dachten, was wir taten" beweist Autorin Lea-Lina Oppermann mit ihrer Neuerscheinung "Fürchtet uns, wir sind die Zukunft" einmal mehr ihr Schreibtalent. Dabei dreht sich ihr neues Werk um Protest und die Frage, wie weit man dabei gehen darf.

Darum geht's: Theo beginnt ein Musikstudium an einer renommierten Akademie und möchte es so gut wie möglich bestehen. Er ist behütet aufgewachsen und lernt nun, alleine klarzukommen. Bald trifft er jedoch auf die eigenwillige Aida, die anders ist als die anderen. Das fasziniert Theo. Durch sie versucht er, zu erkennen, wer er ist. Und sie fordert ihn heraus, seinen Mut zu finden. Jedoch kämpft Aida auch gegen die Machtstrukturen an der Akademie - egal, zu welchem Preis. Lässt er sich von ihr mitreißen?

In aller Kürze: Eine Geschichte über einen Jungen, der herauszufinden versucht, wo er hingehört.

Fazit: Lea-Lina Oppermann schreibt ihren neuen Roman mit viel Dynamik und regt zu tiefsinnigen Gedanken an. Das Setting, die Musikakademie, ist dabei mal etwas anderes. Die Kapitel des Romans sind kurz - das ist sehr angenehm. Man versteht die Charaktere nach und nach und auch, dass sie unbedingt etwas verändern wollen und dass die Suche nach einem Sinn viele Höhen und Tiefen bereithält.

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