Buch-Tipp Nähen, um im KZ zu überleben

"Das rote Band der Hoffnung" von Lucy Adlington, erschienen im Magellan Verlag. Foto: Magellan Verlag

Darum geht's: Im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau kommen täglich 10 000 Zebras an. Zebras - so nennt Ella die Gefangenen mit ihren weiß-blau gestreiften Overalls. Auch sie ist ein Zebra. Ihr "Verbrechen": Sie ist Jüdin. Die einzige Tatsache, die sie bisher vor der Gaskammer gerettet hat, ist, dass sie nähen kann. Als Schneiderin ist sie den Nazis von Nutzen.

In aller Kürze: Inspiriert von den echten Näherinnen von Auschwitz, geht es im Buch um ein Mädchen, das nie aufhört, an ein Leben nach dem KZ zu glauben.

Fazit: In "Das rote Band der Hoffnung" fühlt man mit Ella die Verzweiflung und Ungerechtigkeit im KZ, genau wie den unbändigen Willen, zu überleben und selbst kein schlechter Mensch zu werden. Das Buch schreit danach, gelesen zu werden. Es will dir sagen: "Vergiss nie, wie grausam Menschen sein können."

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