Buch-Tipp Kein Internet: Im Thriller "Influence – Fehler im System" wollen zwei Jugendliche einen Netzausfall aufklären

„Influence – Fehler im System“ von Christian Linker. Foto: dtv bold

Das Smartphone wird unbrauchbar. Eine Nachricht über WhatsApp schreiben? Geht nicht raus. Etwas googeln? Lädt nicht. Eine Insta-Story teilen? Unmöglich. Mit Google Maps navigieren? Keine Chance. So würde unser Leben aussehen, wenn die digitale Welt plötzlich offline wäre.

Dieses Setting hat Christin Linker in seinem Thriller „Influence – Fehler im System“ aufgegriffen. Was löst der Zusammenbruch des Internets bei uns aus? Die Einschätzung des Autors: Chaos.

Darum geht’s: Amir arbeitet als Crowdworker, um damit ein paar Euro zu verdienen. Er bekommt die Möglichkeit, bei einer aufstrebenden Politikerin, die Spezialistin fürs Digitale ist, ein Praktikum zu machen. Genau das Richtige für ihn, den Politik interessiert.

Schon lange verfolgt Amir den Influencer Habakuk und dessen Blog. Dort übt dieser Kritik an der Gesellschaft und fordert ein faires Internet. Während seines Praktikums bekommt Amir von einer Kontaktperson sensible Daten auf einer Speicherkarte zugespielt. Die soll er an Habakuk weitergeben.

Doch ausgerechnet am Tag der Übergabe fällt das komplette Internet aus und Verunsicherung und Chaos breiten sich aus. Ist Amir ins Fadenkreuz geraten? Als bei der Begegnung mit dem Blogger dann ein Auto auf ihn zurast, weiß Amir: Das alles kann kein Zufall sein.

In aller Kürze: Das Internet ist down und der Jugendliche Amir gerät in den Fokus, als er geheime Daten an den Blogger Habakuk weitergeben möchte.

Fazit: Es ist eine spannende Vorstellung, wie die Welt ohne Internet aussehen würde – zumindest für einige Tage. Autor Christian Linker erzählt die Geschichte von Amir spannend. An manchen Stellen wirkt die Handlung jedoch etwas überzogen und das Ende stellt vermutlich nicht jeden Leser zufrieden.

Ansonsten überzeugt der Thriller mit viel technischem Know-how und einer guten und wichtigen Botschaft: Es gibt auch ein Leben außerhalb des World Wide Webs.

Hier gibt es mehr Infos zum Buch. 

 

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