Buch-Tipp Intergalaktische Liebe in „Henny und Ponger“

„Henny & Ponger“ von Nils Mohl, erschienen bei Mixtvision, Länge: 320 Seiten. Foto: Mixtvision

„Henny und Ponger“ erzählt die Geschichte zweier Wesen, die sich fremd fühlen.

Ponger kann eines richtig gut: Flipper-Automaten reparieren. Auf dem Heimweg trifft er eines Tages ein Mädchen. Ohne es zu wissen, ist diese Begegnung der Beginn eines Abenteuers.

Darum geht’s: Seit er Henny in der S-Bahn getroffen hat, verfolgt sie ihn. Aber nicht nur das, denn auch zwei Männer sind hinter Ponger her. Ziemlich brisant für jemanden, der keinen Ausweis besitzt und eigentlich so unauffällig wie möglich sein möchte.
Was hat es also mit dem Mädchen auf sich, das sein Leben plötzlich auf den Kopf stellt? Ob sich Ponger in Henny verliebt hat? Er weiß es nicht. Schließlich scheint sie ihn nur zu brauchen, damit er etwas für sie repariert.

In aller Kürze: Ein Teenager trifft seine erfundene Freundin und soll ihr dabei helfen, nach Hause zu gelangen.

Fazit: Der Autor Nils Mohl kann nicht nur tolle Gedichte schreiben („Tänze der Untertanen“), sondern auch Geschichten, die nicht 0815 sind. Beim Lesen des Romans „Henny und Ponger“ spürt man eine Sehnsucht, bei der man sich nicht sicher ist, ob man sie wirklich fühlen möchte. Die Welt der beiden Hauptdarsteller wirkt fremd – das ist gut für eine Geschichte, aber selbst möchte man definitiv kein Teil davon sein.
„Henny und Ponger“ bleibt auch nach dem Lesen noch lange im Kopf. Es ist ein Roman über das Sich-selbst-finden und Erwachsenwerden. Und ein bisschen Weltall ist auch dabei.

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Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch LeserInnen, die Freischreiben-AutorInnen. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.

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