Buch-Tipp In „Lupus Noctis“ geht es um Leben und Tod

„Lupus Noctis“ von Melissa C. Hill und Anja Stapor, erschienen bei Dressler. Foto: Dressler

Inspiriert vom Rollenspiel „Die Werwölfe vom Düsterwald“ haben Melissa C. Hill und Anja Stapor einen spannenden Thriller geschaffen. In dem Spiel geht es um Werwölfe, die sich als Bürger getarnt haben, und die überleben wollen, indem sie ihre Widersacher ausschalten. Die Bürger wiederum versuchen, den Werwölfen das Handwerk zu legen.

Darum geht’s: Eine Gruppe von sechs Freunden findet sich zu ihrem Lieblingsspiel „Lupus Noctis“ zusammen. Theo, der mit Jakob das Spiel erfunden hat, hat dieses Mal einen besonderen Ort gewählt: ein altes Bunkerkrankenhaus unter der Erde. Abgeschottet in der Dunkelheit und ohne Handyempfang geht es bald um mehr als Vergnügen, denn der Schlüssel nach draußen ist verschwunden.

In aller Kürze: Jugendliche in einem Spiel mit tödlichem Ernst.

Fazit: Die Story zieht einen sofort in ihren Bann. Die Charaktere sind schlüssig und werden gut eingeführt. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, womit man anfangs etwas durcheinanderkommen kann, jedoch legt sich das bald. Bei dem Rollenspiel braucht man eventuell auch etwas, bis man es versteht. Aber auch das ist kein Kritikpunkt, da die Autorinnen einen tollen Schreibstil und klasse Spannung aufbauen.

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Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch LeserInnen, die Freischreiben-AutorInnen. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.

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