Buch-Tipp Im Buch "Allein durch die Sterne" ist Ariadne plötzlich ganz allein

, aktualisiert am 15.09.2021 - 12:29 Uhr
"Allein durch die Sterne" von Nika S. Daveron ist bei Piper erschienen. Foto: Piper

Einfach kurz mal alle Menschen wegwünschen, diesen Gedanken hatten wohl viele schon einmal. Dann wäre endlich Ruhe, dann könnte man endlich machen, was man will, dann wäre man endlich frei. Auch Ariadne hat diesen Wunsch. Als er aber tatsächlich Wirklichkeit wird, merkt sie, wie einsam es als letzter Mensch auf der Erde ist. Doch ist sie das wirklich?

Darum geht's: Ariadne tut nur das, was sie will. Sie umgibt sich mit Freunden, die ihr guttun, lebt in den Tag hinein und hat gerne ihre Katze um sich. Manchmal möchte sie auch einfach ihre Ruhe haben und keine lästigen Verpflichtungen, die sie belasten. Bis plötzlich alle Menschen verschwinden und Ariadne als letzte Person auf der Erde zurückbleibt.

Anfangs sieht sie die Vorteile, tut nur das, was sie machen will: steigt in die teuersten Läden der Stadt ein, trägt die Klamotten, die ihr gerade in den Sinn kommen, betrinkt sich und feiert. Doch mit der Zeit wird es einsam. Sie postet Nachrichten und Bilder auf Social Media, um auf sich aufmerksam zu machen und herauszufinden, ob da noch jemand ist.

Und tatsächlich: Sie erhält eine Nachricht von Sanghyun. Er ist wie Ariadne alleine und hat niemanden. Dumm nur, dass er in Shanghai und damit auf der anderen Seite der Welt ist. Doch die beiden beschließen, dass es nur einen Ausweg aus der Einsamkeit geben kann. Sie müssen sich treffen.

In aller Kürze: Alle Menschen auf der Erde sind weg, nur Ariadne ist noch da. Als sie eines Tages eine Nachricht von Sanghyun erhält, machen sich die beiden auf den Weg zueinander - um den halben Planeten.

Fazit: Ein spannendes Szenario: Was würdest du tun, wenn du der letzte Mensch auf der Erde wärst? Der Roman "Allein durch die Sterne" nimmt diese Frage auf und Autorin Nika S. Daveron erzählt die Geschichte von Ariadne und Sanghyun so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Jeder gerät beim Lesen selbst ins Überlegen, was er oder sie machen würde, so als einziger Mensch auf dem Planeten. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.

Hier gibt es mehr Infos.

 

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