Buch-Tipp: "Faith, Hope, Love: Mel" 19-jährige Landshuterin veröffentlicht im Selfpublishing

Melanie, die Autorin von "Faith, Hope, Love: Mel", wohnt im Landkreis Landshut. Foto: privat

Melanie Ecker aus dem Landkreis Landshut schreibt in ihrer Freizeit gerne Bücher. Zwei davon hat die 19-Jährige bereits im Selfpublishing veröffentlicht. Fünf weitere sollen die Reihe vervollständigen.

Mein Traum, ein eigenes Buch zu schreiben, besteht schon, solange ich lesen kann. Schon in der Grundschule habe ich den ersten Versuch für ein Kinderbuch gestartet. Viele Ideen und Schreibversuche später war es soweit: Mit siebzehn Jahren habe ich meinen ersten Fantasyroman „Faith, Hope, Love: Yasmina“ im Selfpublishing veröffentlicht. Das bedeutet, dass ich bei der Veröffentlichung alles selbst und ohne die Hilfe eines Verlags gemacht habe. Von der Überarbeitung, über das Lektorat bis hin zur Covergestaltung. Warum habe ich mich – trotz der ganzen Arbeit – für das Selfpublishing entschieden?

Verlage sagen ab

Zum einen haben einige Verlage mein Manuskript abgelehnt. Ob es nun an meinem Buch lag oder an der Tatsache, dass das Verlegen von Büchern minderjähriger Autoren rechtlich schwierig sein kann, weiß ich nicht. Nach den Absagen war für mich aber eines klar: Ich möchte mein Buch trotzdem den Leuten zeigen. Ich möchte, dass es jemand liest und mir anschließend seine Meinung sagt. Ich habe nicht all die Arbeit in dieses Buch gesteckt, damit es am Ende nur an irgendeinem Speicherort liegt und vergessen wird. Also habe ich mich informiert und bin schließlich auf „Kindle Direct Publishing“ gestoßen, mit dem man ganz einfach ein Buch veröffentlichen und über Amazon verkaufen kann. Man muss lediglich das Manuskript hochladen, ein Cover selbst erstellen oder hochladen und am Ende den gewünschten Preis festlegen. Schon ist man fertig. Amazon behält einen Teil der Einnahmen pro Buch, doch ein kleiner Betrag, der immer vom festgelegten Buchpreis abhängt, bleibt am Ende eines jeden Verkaufs auch für den Autor übrig.

Um zur Veröffentlichung auch etwas Werbung und einige Leute auf mein Buch aufmerksam zu machen, habe ich mir außerdem einen Autorenaccount auf Instagram erstellt. Unter @melanie__ecker gebe ich regelmäßige Updates über das Schreiben und meine Bücher.

Viel Arbeit, die es aber wert war

Mein Fazit zum Veröffentlichen im Selfpublishing: Es bedeutet eine ganze Menge Arbeit. Diese ist es am Ende aber absolut wert. Das Gefühl, sein eigenes Buch in den Händen zu halten, ist einfach unbeschreiblich. Nach der Veröffentlichung des ersten Buches ging es gleich weiter mit dem Schreiben. Denn Yasminas Geschichte sollte kein Einzelband bleiben. Sieben Bände habe ich insgesamt in der „Faith, Hope, Love“- Reihe geplant, sie sollen nacheinander von Yasminas Geschwistern handeln. Man wird die Protagonisten der vorangegangenen Bücher also wiedersehen, gleichzeitig sind die Bücher aber auch unabhängig voneinander zu lesen.

Vor Kurzem war es dann soweit: Mein zweites Buch war endlich fertiggestellt, das Cover, das dieses Mal eine Freundin für mich erstellt hatte, passte, und pünktlich am 16. Juni konnte „Faith, Hope, Love: Mel“ veröffentlicht werden – über zwei Jahre nach dem Erscheinen von „Faith, Hope, Love: Yasmina“. Erhältlich ist das Buch jetzt über Amazon als Taschenbuch und E-Book.

Darum geht´s im neuen Buch

Mel hat es nicht immer leicht zuhause. Doch sie will keine Hilfe. Zu groß ist die Angst vor ihrem Stiefvater, zu groß ist der Wille, es mit ihren Dankena-Fähigkeiten allein zu schaffen. Seth ist der Erste, der sofort bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Und er möchte ihr mit seiner heilenden Gabe helfen. Doch sie braucht keine Hilfe ... oder doch?

Freistunde-Logo

Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch LeserInnen, die Freischreiben-AutorInnen. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.

Weitere Artikel

 
 
 

1 Kommentar

Kommentieren

null

loading