Buch-Tipp Als Geist in „Das verborgene Zimmer von Thornhill Hall“

„Das verborgene Zimmer von Thornhill Hall“ von Christian Handel, erschienen bei Ueberreuter. Foto: Ueberreuter

Der Roman „Das verborgene Zimmer von Thornhill Hall“ überrascht den Leser.

Darum geht’s: Seine Mutter hat ihn vor vielen Jahren verlassen, dennoch muss Colin die Ferien bei ihr, ihrem neuen Mann und seiner Halbschwester verbringen. Tiefe, alte Wunden auf beiden Seiten treiben Mutter und Sohn immer wieder auseinander, Colin kann ihr einfach nicht vergeben.
Eines Nachts hört er mysteriöse Geräusche. Neugierig geht er diesen nach, da wird er von einem Unbekannten die Treppe hinuntergeschupst. Und schwups ist Colin ein Geist, der sich überraschend in einer Gruppe anderer Geister wiederfindet. Sie erzählen ihm auch, dass es nur eine Möglichkeit gibt, in sein sterbliches Leben zurückzukehren: Er muss innerhalb von drei Tagen das verborgene Zimmer finden. Ansonsten wird er ein Geist bleiben.

In aller Kürze: Ein Junge wird zum Geist und versucht, das rückgängig zu machen.

Fazit: Das Buch vereint einen wahren Spartenmix: Spannung, Krimi, ein wenig Horror, ein wenig angedeutete Liebe (zwischen Colin und einem anderen Jungen), Freundschaft, Fantasy (die Sache mit den Geistern). Außerdem spielt die Geschichte im 19. Jahrhundert. Mit vielem rechnet man nicht, wenn man nur den Klappentext vor sich hat, dennoch findet man gut in die Geschichte und fiebert mit Colin mit.

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Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch LeserInnen, die Freischreiben-AutorInnen. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.

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