Buch am Erlbach Neuer Kunst- und Kirchenführer der Pfarrei vorgestellt

Der neue Kirchenführer enthält viele Informationen zur Geschichte der Pfarrei und ihrer Kirchen. Foto: René Spanier

Umrahmt von festlichen Worten und Musik wurde am Ersten Advent in der Bucher Pfarrkirche St. Peter der neue Kunst- und Kirchenführer der Pfarrei Buch vorgestellt. Man erfuhr viel Wissenswertes über die bewegende Geschichte der Pfarrkirche, die mehrmals zerstört und abgebrannt war. Aber sie wurde immer wieder aufgebaut. Die Bucher Pfarrkirche wird auch schon in der schriftlichen Ersterwähnung des Ortes im Jahr 759 erwähnt.

Gemeindereferent Stephan Kaupe stellte in der Feierstunde den neuen Kunst- und Kirchenführer genauer vor. Er enthält viele Informationen rund um Buch am Erlbach und die Pfarrkirche St. Peter. So wurde Buch erstmals am 23. Januar 759 schriftlich erwähnt. Chuniperth von Pohe (Buch) schenkte die Kirche und den Ort dem Freisinger Bischof Josef. Ab 782 gehörte die Kirche dann zum Urbesitz des Klosters Frauenchiemsee. Kaupe betonte: "Die Äbtissin hatte das Recht den Pfarrer in Buch zu bestimmen". Im Jahr 1477 wurde die Pfarrkirche im gotischen Stil neu erbaut und am 19. Oktober geweiht.

Von 1618 bis 1648 brachte der dreißigjährige Krieg Tod und Plünderung nach Buch, auch die Pfarrkirche wurde ausgeraubt und zerstört. Interessant waren auch Kaupes Ausführungen, nach denen es 1686 eine Kopie der Altöttinger Gnadenkapelle am Bucher Friedhof gegeben haben soll. Im selben Jahr wurde bei dieser Kapelle ein marianisch-lauretanischer Liebesbund gegründet. Später brannte das kleine Gotteshaus ab und die Bruderschaft samt Gnadenbild wurden in die Pfarrkirche übertragen. Am 8. August 1763 zerstörte ein Brand den Bucher Kirchturm und umliegende Gebäude. Kaupe betonte: "Im Jahr 1803 endete durch die Säkularisation schließlich die 1021-jährige Verbindung von Buch zur Abtei Frauenwörth".

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