Brexit-Deal Mit dem Kopf durch die Wand

Premierministerin Theresa May hat am Dienstagabend auch die zweite Abstimmung über ihren Austrittsvertrag verloren. Foto: House Of Commons/PA Wire/dpa

Sie wird es noch einmal versuchen, sie heißt schließlich Theresa May. Die britische Premierministerin hat zum zweiten Mal die Abstimmung über ihren Brexit-Deal verloren, aber das bedeutet nicht, dass sie jetzt aufgeben wird.

Stattdessen dürfte sie eine dritte Abstimmung über den EU-Austrittsvertrag und die politische Absichtserklärung ansteuern. Zu oft hat die Regierungschefin schon Niederlagen einstecken müssen, als dass sie vor weiteren politischen Demütigungen Angst haben würde. Sie wurde vom Wahlvolk abgewatscht und verlor die Mehrheit im Unterhaus, sie wurde von ihrer eigenen Fraktion herausgefordert und mehr als hundert Torys haben ihr das Misstrauen ausgesprochen.

Doch egal: Diese Stehauffrau der britischen Politik hat Sturheit zur Kunstform erhoben. Und sie hat dem Begriff "High Noon" eine neue Dimension gegeben. Wie man aus dem Regierungsviertel Westminster hört, soll die nächste Abstimmung über Mays Brexit-Deal am 24. März, nur fünf Tage vor der Klippe des 29. März stattfinden.

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