Der Ofen piepst laut, der Schweinebraten ist fertig. Metzgermeister Robert Haberl aus Tiefenbach holt eine der beiden großen Reinen aus dem Ofen. Leise brutzelt der Braten noch vor sich hin. "Der muss erst mal ein bisschen auskühlen." Einmal pro Woche würzt er das Fleisch, lässt es gut einziehen und brät es dann bei niedriger Hitze gut zweieinhalb Stunden durch. "Dann bleibt der Braten schön saftig", verrät Haberl. Der Metzgermeister hat sich um das Jahr 2000 selbstständig gemacht, eine kleine Landwirtschaft aufgebaut und vermarktet seitdem das, was Feld und Hof hergeben. "Ausschließlich das", betont er. Im Gegensatz zu vielen anderen Betrieben darf er noch selbst schlachten, wurstet selbst und kauft kein bereits verarbeitetes Fleisch zu.