Brandstiftung in Tegernheim Polizei stuft Wohnhaus-Brand als Mordversuch ein

Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten am zweiten Weihnachtsfeiertag nach Tegernheim bei Regensburg ausrücken. Dort stand ein Einfamilienhaus in Flammen. Foto: Alexander Auer

Am 26. Dezember brannte in Tegernheim (Landkreis Regensburg) ein Einfamilienhaus ab. Die Polizei ging schon früh von vorsätzlicher Brandstiftung aus, dieser Verdacht hat sich mittlerweile erhärtet. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, haben die Ermittler nun auch eine Belohnung ausgesetzt. 

Wie berichtet war der Brand in dem Haus gegen 19.20 Uhr ausgebrochen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr standen bereits die ganze Fassade und der Dachstuhl in Flammen. Verletzt wurde zwar niemand, der entstandene Sachschaden ist mit etwa 300.000 Euro jedoch gewaltig. Die Polizei war bereits früh von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen. Auch die bisherigen Ermittlungen lassen darauf schließen, dass das Feuer gezielt gelegt wurde. "Die schnelle massive Brandausbreitung weist darauf hin, dass das Feuer nicht ausschließlich gelegt wurde um Sachschäden zu verursachen. Ein gezielter Angriff auf das Leben der Hausbewohner ist nicht auszuschließen", so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz. Die Kripo Regensburg ermittelt in dem Fall mittlerweile wegen versuchtem Mord. 

Das Bayerische Landeskriminalamt hat mittlerweile für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt. Die Geschädigten des Brandes haben außerdem in Aussicht gestellt, diese Summe noch aus eigenen Mitteln zu erhöhen. Hinweise zu dem Brand nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0941/506-2888 entgegen. 

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