Brandstiftung in Ostbayern Über 370 Heuballen angezündet: Feuerwehrmänner in Haft

Zwei Feuerwehrmänner sollen in Ostbayern mehrere Heuballen angezündet haben. Zudem sollen sie einen Baum auf die B8 gelegt haben (Symbolbild). Foto: nik

Im Normalfall retten Feuerwehrmänner Leben. Allerdings gibt es auch welche, die Brände selbst legen. Das zeigt ein aktuelles Beispiel aus Ostbayern.

Wie die Polizei mitteilte, stieg am Montagabend ein Mann auf der B8 zwischen Rain und Schönach aus einem Auto aus und zündete neben der Straße eine Hecke an. Ein Mann beobachtete ihn und teilte der Polizei das Autokennzeichen mit. Anschließend löschte der Zeuge den Brand. Es entstand ein geringer Schaden. Die Polizei konnte das Auto ermitteln und den Fahrer sowie den Zündler festnehmen.

Während der polizeilichen Aufnahme erhärtete sich der Verdacht, dass die beiden Männer für weitere Brände und einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr in Niederbayern und der Oberpfalz verantwortlich sein könnten. Demnach sollen die beiden Tatverdächtigen zwischen 14. April und 9. Mai bei Mötzing (Kreis Regensburg) etwa 370 Heuballen und bei Aholfing (Kreis Straubing-Bogen) weitere Strohballen angezündet haben. Zudem sollen sie am 11. Mai einen gefällten Baum auf die B8 bei Rain gelegt haben. Insgesamt entstand ein Schaden im niedrigen fünfstelligen Eurobereich.

Die beiden Tatverdächtigen sind 23 und 32 Jahre alt und Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr. Ein Ermittlungsrichter erließ am Mittwoch Haftbefehl. Die Männer befinden sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.

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