Brände Wälder und Felder brennen in Unterfranken

Feuerwehrleute stehen zusammen, um den Einsatz zu besprechen. Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild

Mespelbrunn/Amorbach (dpa/lby) - Nach wochenlanger Trockenheit sind die Feuerwehren in Unterfranken am Montag zu mehreren Bränden in Wälder und auf Felder ausgerückt. Bei Mespelbrunn (Landkreis Aschaffenburg) etwa kämpften die Einsatzkräfte nahe dem Wasserschloss gegen ein Feuer. Der Brand auf etwa 800 Quadratmetern war nach Polizeiangaben am Nachmittag unter Kontrolle, die Ursache zunächst unbekannt.

Nach Amorbach im Landkreis Miltenberg wurden zu zwei brennenden Stellen im Wald neben der Feuerwehr auch zwei Polizeihubschrauber gerufen, die beim Löschen helfen sollten. Nach Angaben von Landrat Jens Marco Scherf war das Ausmaß der Zerstörung zunächst unklar.

In Donnersdorf (Landkreis Schweinfurt) qualmte laut Polizei ein Mähdrescher auf einem Feld, im 45 Kilometer entfernten Wasserlosen brannte ein abgemähtes Weizenfeld. Bei Geiselwind (Landkreis Kitzingen) kam es ebenfalls zu einem Feldbrand.

Wegen akuter Waldbrandgefahr hatte die Regierung von Unterfranken am vergangenen Wochenende wieder Beobachtungsflüge angeordnet. In Unterfranken war es in den vergangenen Wochen sehr trocken. Im Juni fielen im ganzen Monat nicht einmal 20 Liter Regen je Quadratmeter.

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